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Alina Tobler gewann mit ihrer ersten Landung über der 13-m-Marke erstmals an den Schweizer Meisterschaften der Elite.
Alina Tobler gewann mit ihrer ersten Landung über der 13-m-Marke erstmals an den Schweizer Meisterschaften der Elite. (Archiv/Urs Siegwart)

13-Meter-Sprung zu Gold

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Die 21-jährige Walzenhauserin Alina Tobler siegte an den Schweizer Leichtathletik-Meistserschaften im Dreisprung.

In Basel trat die 21-jährige Athletin des LC Brühl als leichte Favoritin an, knapp gefolgt von nicht weniger als fünf Siegkandidatinnen. Für die Schweizer U23-Meisterin war klar: Um die Goldmedaille erstmals auch in der Elite zu gewinnen, benötigt sie eine Topleistung. Etwa in der Grössenordnung ihres ersten 13-m-Sprungs - et voilà: Alina Tobler landete auf der Basler Schützenmatte bei 13,05 Meter, 17cm über ihrer Bestweite. Der Tessinerin Irene Pusterla (12,95) und der Bernerin Gaëlle Maonzambi (12,83) blieben das Nachsehen. Nach Silber im letzten Jahr war es für die zweifache U23-Meisterin der erste Titel auf höchster Stufe. Einmal mehr zeigte Alina Tobler, dass eine starke Konkurrenz sie zu Höchstleistungen anstachelt.

Die Montlingerin Lea Herrsche (KTV Altstätten) war zweimal Schweiter Meisterin im Kugelstossen (2017, 2028). Die 27-Jährige tritt Ende Saison zurück und bestritt in Basel ihren letzten grossen Wettkampf. Mit 13,32 Metern verpasste sie den Traum von der finalen Medaille um 24 Zentimeter. Herrsche wurde ebenso undankbare Vierte wie ihre Vereinskollegin Riccarda Dietsche im 100-m-Sprint. Der Lüchingerin fehlten mit 11,76 Sekunden nur 0,05s zur Medaille. Die bald 19-jährige Aylin Rudolph vom KTV Altstätten schied mit 12,24 im Vorlauf aus.

 

 

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