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10 Tage Ferien in der Schweiz – hier kommt dein fixfertiger Reiseplan

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#traveltuesday: Hast du schon den «Grand Canyon der Schweiz» gesehen? Oder vom schwindelerregenden «First Cliff» in Grindelwald gehört? Ach, und wusstest du, dass sich «Top of Europe» in der Schweiz befindet? Travel Barbie hat in den letzten Tagen die Schweiz bereist. Das hat sie erlebt:

Der grösste Vulkan auf Hawaii, der Machu Picchu in Peru oder der Franz-Josef-Gletscher in Neuseeland – schon bis ans andere Ende der Welt bin ich gereist. Und ich sagte immer: «Die Schweiz bereise ich später mal, oder wenn ich pensioniert bin.»

Dieses Jahr kam für uns alle anders als geplant. Deshalb haben mein Verlobter und ich uns das Ziel gesetzt, unser eigenes Land zu entdecken und planten unsere Sommerferien kurzfristig um. Wir schnappten uns den Luxuscamper von Verwandten und düsten einfach drauf los. Juhu – endlich wieder das Freiheitsgefühl spüren und in Urlaubsstimmung sein!

Hier stelle ich dir unsere Reiseroute vor:

Tag 1:
Biel:
Den ersten Halt machten wir in Biel für einen Kaffee und wir erkundeten die verträumte Altstadt.

Neuenburg: Danach ging es mit der Standseilbahn auf den Berg Chaumont, wo wir auf den Aussichtsturm hochliefen. Oben erwartete uns eine grossartige Aussicht auf den Neuenburger-, den Murten- und Bielersee. Achtung – nur geeignet, wenn du keine Höhenangst hast.

Campingplatz: Die Nacht verbrachten wir auf dem Camping des Pêches in Le Landeron. Das war der sauberste Campingplatz auf dem wir je waren. Das Personal ist sehr hilfsbereit und freundlich.

Tag 2:
St. Petersinsel:
Frühmorgens, vor dem Frühstück, schnappten wir unsere E-Velos und radelten auf die romantische Halbinsel. Diese gehört jetzt zu unseren Lieblingsorten in der Schweiz. Hier ist man umgeben von Vogelgezwitscher und naturbelassener Landschaft inmitten des Bielersees.

Creux du Van: Hier wären wir nun beim «Grand Canyon der Schweiz» angelangt. Die gigantische Felswand war sehr beeindruckend.

Yverdon-les-Bains: Gemütliche Café-Pause im friedlichen Kurort am Neuenburgersee.
Campingplatz: Wir buchten drei Nächte auf dem Camping La Pichette in Corseaux. Direkt dahinter liegen die Weinberge des Lavaux. Das unglaubliche Panorama kannst du beim Wein degustieren geniessen und dich im Genfersee erfrischen.

Tag 3:
Vevey:
Am dritten Tag unserer Schweizerreise flanierten wir durch die niedliche Altstadt von Vevey und nahmen danach das Dampfschiff nach Montreux.
Montreux/Veytaux: Von hier aus ging es nach Veytaux, das direkt neben Montreux liegt. Hier schauten wir uns das eindrückliche Schloss Chillon an und spazierten anschliessend der idyllischen Uferpromenade entlang. Zurück in Vevey besuchten wir das spannende Charly-Chaplin-Museum.

Tag 4:
Lausanne:
Am Vormittag erkundigten wir die hippe Stadt und bummelten durch die Einkaufsstrassen.
Genf: Am Nachmittag Sightseeing in Genf. Wow – was für eine wunderschöne Stadt!

Weinberge Lavaux: Am Abend war es lange sonnig und warm. Mit unseren E-Velos fuhren wir durch die unzähligen Rebberge und die malerischen Winzerorte St. Saphorin und Rivaz.

Tag 5:
Thun:
Sehr sehenswert sind auch hier die Altstadt und die Burg.

Interlaken: Weiterfahrt in die Asiaten-Lieblingsstadt. Es war ein spezielles Erlebnis, fast allein in der Touristen-Hochburg zu sein. Doch wir können verstehen, weshalb es viele Touristen nach Interlaken zieht, denn die typischen Schweizer Holzhäuser sehen aus wie im Europapark Rust.

Campingplatz: Zwei Nächte verbrachten wir auf dem Camping Jungfrau Holiday Park, Lauterbrunnen. Der Campingplatz ist ein Traum - perfekt gelegen und er bietet eine super Anlage.

Tag 6:
Jungfraujoch:
Das Abenteuer beginnt bereits mit der spektakulären Zugfahrt durch Wengen und den weiteren «herzigen» Orten, bis zum Top of Europe. Oben angekommen erwarten einen atemberaubende Aussichtspunkte auf den Aletsch-Gletscher, der Eispalast mit seinen Eisskulpturen und dem Eistunnel. Die etwas anstrengende, aber lohnenswerte Wanderung im Schnee zur Mönchsjochhütte bringt einem in die Nähe der Eiger-Nordwand – wirklich atemberaubend, zumal hier viele ereignisreiche und tragische Vorfälle in die Geschichte eingegangen sind.

Tag 7:
Grindelwald:
In Grindelwald erlebten wir einen Tag voller Abenteuer: Mit der Gondel ging es hoch nach Grindelwald First und von da zum nächsten grossen Highlight unserer Rundreise: Dem First Cliff Walk. Der Steg ragt 45 Meter in schwindelerregender Höhe hinaus ins Nichts. Hier ist Nervenkitzel garantiert. Danach machten wir eine gemütliche Wanderung zum Bachalpsee. Weiter ging es zu den nächsten Attraktionen: Mit dem First Glider flogen wir wie Vögel die 800 Meter lange Strecke mit bis zu 83 km/h hinunter. Danach drifteten wir mit den Mountaincarts den Berg hinab («manN» hat sehr viel Spass). Den letzten Abschnitt bis nach Grindelwald zurück fuhren wir mit den Trottibikes. Es war ein abwechslungsreicher und abenteuerlicher Tag. Viele weitere Informationen über das Berner Oberland findest du hier.

Campingplatz: Auf dem familiären Campingplatz Seegärtli, direkt am Brienzersee, übernachteten wir.

Tag 8:
Luzern:
Einfach mal chillen, lesen und das «Camper-Feeling» geniessen. Die schöne Stadt haben wir nämlich schon vor ein paar Jahren erkundet.
Campingplatz: Zwei Nächte auf dem Camping Lido, Luzern. Ideale Lage: In zehn Minuten mit dem Bus befindest du dich in der Stadt. Die Anlage ist sehr praktisch und gepflegt.

Tag 9:
Luzern:
Die Goldene Rundfahrt stand an. Start mit dem Schiff ab Luzern bis nach Alpnachstad und dann mit der steilsten Standseilbahn der Schweiz hoch auf den eindrücklichen Pilatus. Danach fuhren wir mit der Gondel runter bis nach Fräkmüntegg und besuchten den Seilpark. Mit der Gondel ging es zurück bis Kriens, mit dem Bus zurück in die Stadt. Weitere tolle Ausflugsmöglichkeiten rund um den Pilatus findest du hier.

Tag 10:
Vitznau:
Badetag in einem der vielen tollen Strandbäder am Vierwaldstättersee und Rückfahrt nach Hause in unser schönes «Rhiintal».

Meine Tipps:

  • Die Montreux Riviera bietet bis Ende Jahr zahlreiche Sehenswürdigkeiten kostenlos an. Weder für die Bus- und Zugfahrten noch für den Eintritt ins Schloss Chillon oder das Charly Chaplin Museum mussten wir bezahlen. Ja, wir konnten es auch kaum glauben, dass es bei uns in der «Bünzli-Schwiz» so viel gratis gibt. Mehr Infos findest du hier.
  • Bist du Raiffeisen-Mitglied, erhältst du bei vielen Hotels, Museen, Bergbahnen, Schlössern und Eintritten vergünstigte Preise und kannst von einigen Vorteilen profitieren. Checke alles ab auf der Homepage, es lohnt sich.
  • Ganz in der Nähe vom Campingplatz Lido in Luzern entdeckten wir das stilvolle Restaurant Seehaus Grill und gingen dort Abendessen. Sehr leckeres Essen in charmantem Ambiente.
  • Mit dem Tell-Pass kannst du alle öffentlichen Verkehrsmittel (inklusive alle Bergbahnen und Schiffe) in der Region um den Vierwaldstätter-See benutzen, was sehr praktisch ist.
  • Nach dem vielen Kochen im Camper kannst du dir für den letzten Abend auch eine Pizza auf den Campingplatz liefern lassen und den Wein, den du in St.Saphorin gekauft hast, gönnen ;)

Überrascht stellten wir fest, dass wir die «kleine» Schweiz nie in zehn Tagen komplett bereisen können, denn schliesslich wollten wir die einzelnen Orte auch richtig geniessen. Sowohl in der Westschweiz wie auch im Berner Oberland und in der Vierwaldstätter-Region wären wir sehr gern noch länger geblieben.

Wir nehmen uns fest vor, in Zukunft mehr Wochenendausflüge zu unternehmen, um unsere schöne Heimat immer wieder aufs Neue zu entdecken.

Also dann, nichts wie los – ich wünsche dir einen schönen Sommer!

 

 

 

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